Read Holmes und ich – Die Morde von Sherringford: Roman by Brittany Cavallaro Online

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So hast du Holmes und Watson noch nie erlebt Drei Dinge will Jamie Watson partout vermeiden, als er gegen seinen Willen auf ein Internat an der Ostk ste der USA geschickt wird 1 Dort auf die charismatische Charlotte Holmes zu treffen, Nachfahrin des legend ren Sherlock, die allerorten f r ihren komplizierten Charakter und ihr detektivisches Genie bekannt ist.2 Sich in besagte Charlotte zu verlieben nat rlich ungl cklich.3 Gemeinsam mit Charlotte in einen Mordfall verwickelt zu werden Doch dann wird Jamie von seinem Zimmergenossen zu einer Party mitgeschleift, auf der er Charlotte begegnet und sofort von ihr fasziniert ist Kurz darauf geschieht ein Mord Hauptverd chtige Jamie Watson und Charlotte Holmes Ihnen bleibt nichts anderes brig, als die Ermittlungen selbst in die Hand zu nehmen....

Title : Holmes und ich – Die Morde von Sherringford: Roman
Author :
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ISBN : 3423717718
ISBN13 : 978-3423717717
Format Type : Audio Book
Language : Deutsch
Publisher : dtv Verlagsgesellschaft 9 Juni 2017
Number of Pages : 368 Seiten
File Size : 992 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Holmes und ich – Die Morde von Sherringford: Roman Reviews

  • Mii
    2019-04-10 20:57

    Das Cover von Holmes und ich ist sehr schön gestaltet, durch den schwarzen Einband wirkt das Buch ziemlich edel.Die Geschichte an sich ist klasse geschrieben, da aus der Sicht von Jamie erzählt wird, konnte ich mich gut in ihn hineinversetzen und konnte seine Hilflosigkeit in vielen Momenten miterleben. Das Buch ist spannend geschrieben, man mag es gar nicht aus der Hand legen... aus der Hand legen gestaltet sich sowieso eher schwierig, weil die Kapitel wahnsinnig lang sind und der Lesefluss dadurch zäh wirkt. Ich lese Abends gerne ein paar Kapitel. Wo ich sonst 4-5 Kapitel geschafft habe, schaffte ich hier nur maximal zwei. Das Lesen wird so auf Dauer anstrengend, deshalb wollte ich ursprünglich einen Stern abziehen. Ich finde man sollte dem Leser ruhig eine Atempause gönnen. Trotzdem kann ich diesen Stern nicht abziehen, weil mir die Handlung so wahnsinnig gut gefallen hat. Während der gesamten Ermittlungen weiß man nicht wer der Täter ist, verdächtig ist im Grunde jeder. Deshalb ist Holmes und ich richtig spannend. Am Ende werden der Täter und seine Beweggründe gut aufgeschlüsselt, trotzdem blieben für mich noch ein paar Fragen offen.Die Grundidee gefällt mir sehr gut und ich kann mir vorstellen, dass Holmes und ich eine interessante Buchreihe abgeben würde. Ich möchte die Geschichte der Beiden gerne weiterverfolgen und weitere Fälle lösen. Deshalb würde mich über eine Fortsetzung freuen.5 Sterne für ein tolles Cover, eine spannende Geschichte, ausgeprägte und sympathische Protagonisten und einem mörderischen Fall der mich gut unterhalten hat. Über die zähen Kapitel sehe ich mal hinweg :-)

  • H.
    2019-04-07 20:06

    Meine Meinung:Bücher, Filme & Serien rund um die Figur des Sherlock Holmes sind aktueller denn je. Da gibt es Kinofilme mit Robert Downey Jr., die großartige BBC-Serie mit einem herausragenden Benedict Cumberbatch und eine ganze Reihe von Krimis, wie z.B. die sehr gelungene „Anna Kronberg“-Reihe von Annelie Wendeberg oder etwa die „Young Sherlock Holmes“-Reihe von Andrew Lane.Mit „Holmes & Ich“ (original Titel: „A STUDY IN CHARLOTTE“ – sehr treffend!) hat die US-amerikanische Schriftstellerin Brittany Cavallaro ihren ersten Jugendroman vorgelegt. Sie verlegt die klassische Geschichte von Sherlock Holmes und Dr. Watson drei Generationen weiter und an ein Elite-Internat in den USA. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von James „Jamie“ Watson, dem Ur-Ur-Urenkel des berühmten Dr. Watson. Als guter Rugby-Spieler kommt Jamie durch ein Stipendium an das Sherringford-Internat, an dem auch Charlotte Holmes, eine direkte Nachfahrin des Meisterdetektivs, studiert.Der besondere Reiz dieses Kriminalromans liegt für mich in der sehr detaillierten und liebevollen Entwicklung der beiden Charaktere von Jamie und Charlotte. Während Jamie eher der ungestüme Underdog ist, hat Charlotte Einiges mit ihrem berühmten Vorfahren gemein, wie beispielswese den messerscharfen Verstand („Ihr Gehirn funktionierte mit der Präzision einer Bärenfalle: ihr entging nichts.“ - S. 126), die Liebe zum Violinen Spiel, den verhängnisvollen Hang zu Drogen oder last but not least deutliche Probleme mit dem zwischenmenschlichen Miteinander. Es ist faszinierend zu lesen, wie diese beiden sich kennenlernen, sich immer besser aufeinander einlassen und schließlich zu einem perfekten Team werden. Das stets vorhandene Spannungsfeld zwischen den beiden ist an vielen Stellen schon fast greifbar. Eine tolle Studie zweier wirklich interessanter Charaktere, die ihren beiden Vorbildern in nichts nachstehen.„Holmes & Ich“ wäre allerdings kein „Sherlock“ Holmes Roman, wenn es nicht auch einen sehr kniffeligen und gefährlichen Kriminalfall zu lösen gäbe. Und dieser nimmt rasant an Fahrt auf: Schon auf Seite 26 taucht die erste Leiche auf, die von Mitschüler Lee Dobson! Dadurch, dass Dobson Charlotte Holmes aufs übelste Nachgestellt hat, und Jamie sich erst vor kurzem mit ihm geprügelt hat, stehen ganz schnell zwei Personen im Fokus aller Verdächtigungen: Holmes & Watson! Es entspinnt sich ein Fall, der durchaus komplex ist und sehr gut zum Miträtseln einlädt. Sehr gut gefallen hat mir, dass die Autorin hierbei Anleihen an den klassischen Fällen von Sherlock Holmes genommen hat: „Das gefleckte Band“, „Der blaue Karfunkel“ sowie „Der Detektiv auf dem Sterbebett“. So fügt sich „Holmes & Ich“ nahtlos in die Tradition der klassischen Detektivgeschichten, allerdings in einem zeitgemäßen Gewand, ein. Ich bin gespannt auf die kommenden Fälle von Charlotte & Jamie!FAZIT:Ein spannender Kriminalfall für alle Sherlock Holmes-Fans, innovativ und doch ganz in der Tradition von Sir Arthur Conan Doyle.***Sollte Ihnen diese Rezension weitergeholfen haben, würde ich mich über ein "hilfreich" sehr freuen, Dankeschön!***

  • Leselurch
    2019-04-24 01:44

    *Worum geht's?*Jamie Watson ist alles andere als zufrieden mit seiner Situation: Er musste sein geliebtes London und seine Familie verlassen, um einen Platz in einem Elite-Internat an der amerikanischen Ostküste anzunehmen. Ausgerechnet sein Talent für Rugby hat ihm sein Stipendium beschert – dabei kann er den Sport nicht einmal sonderlich leiden. Einen Lichtblick an der neuen Schule gibt es für Jamie allerdings: Endlich wird er auf Charlottes Holmes treffen, die Urururenkelin des legendären Sherlock Holmes. Schon immer war Jamie fasziniert von der Verbindung ihrer Familien, und als er Charlotte ihm das erste Mal persönlich gegenüber steht, ist er augenblicklich von ihr hingerissen. Dabei hat die echte Charlotte Holmes nur wenig mit seiner Traum-Charlotte zu tun! Nur wenige Tage nach ihrer ersten Begegnung kommt es zu einem unangenehmen Zwischenfall an der Schule – und bald darauf wird einer ihrer Mitschüler tot aufgefunden. Charlotte und Jamie stehen im Mittelpunkt der Ermittlungen, gelten plötzlich sogar als die Hauptverdächtigen! Für Holmes und Watson ist schnell klar: Nun liegt es an ihnen, den Mordfall aufzuklären und ihre Unschuld zu beteuern…*Meine Meinung:*Sherlock Holmes und John Watson gehören zu den beliebtesten fiktiven Charakteren unserer Zeit und sind spätestens durch die BBC-Serie „Sherlock“ wieder in aller Munde. Brittany Cavallaro bezeichnet sich selbst als einen riesengroßen „Sherlock“-Fan und so hat sie den Hype um die Charaktere und die Geschichte genutzt, um sich an ihrem ersten Jugendbuch zu versuchen. „Holmes und ich – Die Morde von Sherringford“ ist der Auftakt einer neuen Reihe, in der die Urururenkel des berühmt-berüchtigten Duos die Hauptrolle spielen.Der sechzehnjährige James „Jamie“ Watson ist der Erzähler des Romans. Er ist ein sympathischer und umgänglicher junger Kerl, der um jeden Preis Schriftsteller werden will – wie schon sein Urururgroßvater Dr. John Watson vor ihm. Er hat Talent, ist sich aber oft unsicher und nimmt sich lieber zurück. Das merkt man vor allem im Umgang mit Charlotte, die in ihrer Freundschaft den Ton angibt und Jamie immer wieder ins Staunen geraten lässt. Dass Watson allerdings auch anders kann, beweist er in „Holmes und ich“ recht früh: Er trägt das Herz am rechten Fleck und hasst es, wenn sich jemand aufspielt oder seinen Freunden gegenüber falsch verhält. Hat man Jamie Watson erst einmal in Rage gebracht, platzt ihm schnell der Kragen – und dann lässt er auch schon mal die Fäuste sprechen.Charlotte Holmes ist mit Leib und Seele Urururenkelin des großen Sherlock Holmes. Sie ist ein Genie, eine Künstlerin der Deduktion, gesegnet mit einer unfassbar genauen Beobachtungsgabe. Ihr macht keiner etwas vor – niemals! Doch ihr detektivischer Spürsinn ist nicht das einzige, das sie von ihrem berühmten Vorfahren geerbt hat. Sie ist ebenso distanziert und reserviert, arrogant und eingebildet, überheblich und von sich selbst überzeugt, wie es alle Holmes in ihrer Familie sind. Warum Watson sich so schnell von Charlotte um den Finger wickeln lässt, ist einem als Leser nicht ganz klar: Eine gemeinsame Geschichte verbindet, zweifelsohne, aber Charlotte ist alles andere als nette Gesellschaft. Sie ist kühl, lässt niemanden an sich heran, und ihre Drogensucht ist ein Laster, das sich auch sehr deutlich auf ihren Charakter auswirkt.Jamie und Charlotte sind ihren literarischen Vorbildern äußerst ähnlich. Man merkt deutlich, dass sich Brittany Cavallaro im Sherlock-Universum auskennt, und das schlägt sich nicht bloß in den vielen Plot-Parallelen nieder. Jamie ist ein ganz typischer „Watson“, der für Holmes tiefste Bewunderung hegt, ebenfalls die Rolle des Erzählers einnimmt und wie auch sein Vorbild als attraktiv beschrieben wird, und auch Charlotte ist ganz eindeutig eine Holmes: Ihre Genialität, ihr musikalisches Talent auf der Violine und ihr äußerst bedenklicher Drogenkonsum gehören zu den eindeutigsten Eigenschaften, die man auch Sherlock Holmes zusprechen kann. Jamie und Charlotte grenzen sich nicht so deutlich von ihren Vorfahren ab, wie man es vielleicht erwartet hätte, und sind deshalb vor allem für alteingesessene Sherlock-Fans interessante Protagonisten.So interessant Jamie und Charlotte auch sein mögen, ich persönlich hatte so manches Mal meine Schwierigkeiten mit ihnen. Hastige Entwicklungen, nicht nachvollziehbare Entscheidungen und die ohnehin sehr kontroversen Charakterzüge Charlottes haben mich meist eher verwirrt als begeistert zurückgelassen. Eine Bindung zu den Figuren aufzubauen fiel mir schwer, und auch die Handlung als solche, die mir so manches Mal den falschen Fokus setzte, ließ mich nicht rundum zufrieden an den Seiten kleben. „Holmes und ich – Die Morde von Sherringford“ entpuppte sich für mich bereits nach wenigen Seiten als solider Lesespaß, der mit tollen Ideen und Adaptionen aufwartet, aber auch einige Facetten mit sich bringt, die einfach nicht meinen Geschmack getroffen haben.Die Ähnlichkeiten zu dem literarischen Original machen eine Faszination aus, die vor allem der Atmosphäre des Buches gut tun. Nach „Holmes und ich – Die Morde von Sherringford“ hat man definitiv Lust, sich die Werke von Sir Conan Arthur Doyle zu schnappen und nach weiteren Verweisen zu suchen, die Brittany Cavallaro in ihrer Adaption versteckt haben könnte. Cavallaros Schreibstil ist jung, frisch und leicht, sodass man trotz der düsteren Thematik schnell durch die Seiten rauschen kann. Die sehr langen Kapitel tun dem Lesefluss allerdings leider einen kleinen Abbruch, denn „noch schnell ein Kapitel lesen“ funktioniert in „Holmes und ich“ nur mit genügend Lesezeit.*Fazit:*"Holmes und ich - Die Morde von Sherringford" von Brittany Cavallaro ist der Auftakt einer Jugendbuchserie, in der Charlotte Holmes, die Urururenkelin des Meisterdetektivs Sherlock Holmes, und Jamie Watson, der Urururenkel des berühmten Dr. Watson, in unserer Zeit ihren Vorfahren alle Ehre machen müssen. Ein Mordfall, in dem ausgerechnet sie als die Hauptverdächtigen gelten, zwingt das ungleiche Duo zu eigenen Ermittlungen. Brittany Cavallaro ist ein großer Sherlock-Fan und das spürt man ihrem Jugendbuchdebüt deutlich an. Die vielen Parallelen zum Original sind unverkennbar und versprühen eine Faszination, die dafür sorgt, dass man nach der letzten Seite am liebsten zum literarischen Vorbild greifen möchte. Leider hatte ich mit den Charakteren und der Handlung so manches Mal meine Schwierigkeiten, da sie mit einigen Entwicklungen und Entscheidungen schlichtweg nicht meinen Geschmack getroffen haben. Nichtsdestotrotz hat mir Cavallaro mit Charlotte und Jamie solide Lesestunden beschert. Für „Holmes und ich – Die Morde von Sherringford“ vergebe ich 3 Lurche.